4 Praxistipps zum Thema Angst, Teil 2

IMG_20150501_205106Im ersten Teil der Praxistipps, habe ich Fragen aufgeschrieben, die ich für mich beantworten wollte, um zu verstehen wie ich mich selbst mit meinen Gedanken und meiner Angst beeinflusse. Heute möchte ich dir zeigen wie ich den Gedanken und meine Angst verwandeln kann. Dazu ist es wichtig, dass du dir für den ersten Teil genügend Zeit genommen und deine Fragen ehrlich für dich beantwortet hast.

Wenn du nun deine Gedanken und deine Angst identifiziert und benannt hast, wenn du dir klar darüber geworden bist, wie sie dich steuern und dass nur du die Macht besitzt dieses zu verändern, dann kannst du mit folgenden Schritten deine Gedanken und deine Angst verwandeln.

Die vier Schritte, die deine Angst verwandeln

  1. Du kannst nur die Angst verwandeln, für die du Verantwortung übernimmst
  2. Du kannst die Angst nur im Jetzt verwandeln.
  3. Du kannst die Angst nur verwandeln, wenn du bereit bist sie zu fühlen.
  4. Du kann die Angst nur verwandeln, wenn du sie bedingungslos in dein Herz nimmst.

1. Lausch auf deinen Atem.

Angst lähmt deine Atmung und hält sie flach. Atmen bedeutet Leben. Wenn die Angst deine Atmung bestimmt, dann bist du nicht sehr lebendig. Atmen ist die Quelle deines Lebens sowie du atmest so lebst du dein Leben. Der Atemrhythmus spiegelt dein Leben wider und zeigt dir deine Verbindung zu dir selbst. Nimm mit ein paar tiefen Atemzügen Verbindung zu dir auf.

2. Sieh dich an und nimm dich wahr

Atme sanft und tief weiter und schließe deine Augen. Nimm dich wahr  und wenn es dir hilft, kannst du dir dich als kleines Kind vorstellen. Diese kleine Kind steht vor dir und du siehst sein verletztes Herz und du kannst seine Angst fühlen und seine Gedanken hören. Deine Angst. Deine Gedanken.

3. Nimm dich in den Arm

Wenn du dir nun dieses kleine ängstliche Kind vorstellst, was würdest du nun am liebsten tun? Nimm das kleine Kind in deine Arme und drücke es an dein Herz. Nimm genauso deine Angst, deine Gedanken dazu in die Arme und öffne dein Herz dafür.

4. Sag Danke und würdige deinen Weg

Was würdest du dem kleinen Kind mit seinen Gedanken und mit seiner Angst sagen? Sprich mit deiner inneren Stimme zu ihm und sag ihm was immer du gerade fühlst. Vielleicht möchtest du dich auch bei ihm bedanken und ihm sagen, dass du es liebst und dass du jetzt für es sorgst und es beschützt und dass es jetzt nicht mehr alleine ist.

Und wenn du in diesem Moment die Dankbarkeit tief in deinem Herzen spüren kannst, passiert Verwandlung. Du kannst es ganz deutlich fühlen und wenn du bereit bist kannst du eine neue Entscheidung treffen.

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